Zeche zahlen - Gasthaus-Rechnung im Heurigen

Plakat der Ersten österreichischen Spar-Casse und Zentralsparkasse 1959


Zeche zahlen im Gasthaus. Poster von Heinz Traimer 1959 (Gasthaus-Rechnung).
Heurigenbesuch mit anschließendem Katzenjammer. Wer soll die Zeche zahlen? Plakat der Zentralsparkasse von 1959 (37x32). Werbung für die Sparsamkeit!
Plakat der Ersten österreichischen Spar-Casse (83x60). Wer spart, hat mehr vom Geld! Plakat-Entwurf Heinz Traimer.
Plakat der Ersten österreichischen Spar-Casse (83x60). Wer spart, hat mehr vom Geld! Plakat-Entwurf Heinz Traimer.


Im Mai 1959 bestimmt eine Wirtshausszene (Abb. 235) das Plakat.

An einem Gasttisch mit mehreren Flaschen und Gläsern sitzt ein Mann mit Hut. Den Ellbogen hat er schon am Tisch aufgelegt und stützt mit der Hand seinen Kopf. Ein Kellner steht hinter ihm und präsentiert eine Rechnung.

 

Der "Katzenjammer" ist vorprogrammiert: Wer soll die Zeche zahlen?

 

Die Szenerie wird gerahmt von einer Weinrebengirlande, in deren Mitte der Spruch „Teil dir`s ein, denk auch an morgen“, alternativ „Bei einem Glaserl Wein vergiss Kummer und Sorgen doch denk auch an morgen“ steht.

 

Intern sagt sich die Sparkasse: „Jedem sein Vergnügen, nur die Grenze sollte man nicht überschreiten. Man braucht kein Puritaner zu sein, wenn man sparen will, es kommt nur darauf an, richtig hauszuhalten.“ . [1]

 

Text: Matthias Bechtle, Wien 2012.

 

[1] Sparkassenverlag Ges.m.b.H. (Hg.), Heft 6, November/Dezember 1958, S. 114.